Grenzland-Museum Bad Sachsa e.V.
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Grenzsignalzaun Online-Rundgang

Tettenborn, heute Ortsteil von Bad Sachsa, beherbergt im Dorfgemeinschaftshaus ein kleines, aber sehr feines Grenzlandmuseum. Es öffnete am 12. November 1992 seine Pforten, genau drei Jahre nach der Öffnung der Grenztore über der B 243 zwischen Nüxei und Mackenrode.

In einer Fülle von originalen Exponaten zeigt das Museum die Entwicklung der innerdeutschen Grenze im Südharz von 1945 bis zur Wende 1989. Darüber hinaus beherbergt das Museum eine nahezu vollständige Sammlung aller Orden und Ehrenzeichen der ehemaligen DDR, Dokumente der Staatssicherheit von Fluchtversuchen, die Einrichtungen einer Führungsstelle sowie den originalen Heißluftballon eines gescheiterten Fluchtversuchs. Den Besuchern wird eine sachkundige Führung geboten.

Klicken Sie auf die untenstehenden Bilder, um größere Versionen zu sehen.


Aussenansicht

Eine Original-Grenzsäule begrüßt den Besucher vor dem Grenzlandmuseum, das hier im Dorfgemeinschaftshaus Tettenborn untergebracht ist.

 
 

Einrichtungen am Grenzsignalzaun (GSZ) mit Rufsäule ("Grenzeule") und Grenzalarm-Auslösung.

Grenzsignalzaun
Heißluftballon

Originaler Heißluftballon, mit dem noch im August 1989 die Flucht eines Ehepaares stattfinden sollte. Der Versuch scheiterte durch widrige Umstände...

 
 

Komplett eingerichtete Führungsstelle der Grenzsicherungsanlagen. Vorgeführt wird auch ein nachgestelltes Tondokument zum simulierten Grenzalarm.
Noch immer läuft vielen Besuchern ein Schauer über den Rücken, wenn im Führungspunkt die Sirene die Auslösung des Grenzsignalzaunes anzeigt und die Alarmgruppe zur Durchbruchsstelle befohlen wird...

Führungsstelle
Grenzschilder

Alte Straßen- und Grenzschilder, die auf die Zonengrenze hinwiesen.